Dienstag, 22. September 2015

Meine Motivation sah ich letztens noch winken... Dann war sie weg.

Bild: FreeImages.com /Michael Sanchez
Langfristiges Abnehmen braucht Motivation. Viel Motivation. Und Disziplin. Man wäre kein Mensch, wenn das immer so einfach wäre. Damit man nicht auf halber Strecke aufgibt, kann man sich ja so Motivationstipps ansehen, die an jeder Ecke lauern.

Sowas wie sich ein Bild an den Kühlschrank zu hängen, auf dem man besonders fett aussieht. Ich weiß nicht. Auf mich würde das eher deprimierend wirken. So als ob ich sowieso machen könne, was ich wolle, es wird sich nie was ändern. Und um die Tränen zu trocknen, gehe ich halt dann an die Schoko-Schublade.

Ein anderer beliebter Tipp ist, sich ein Kleid oder eine Hose in seiner Wunschgröße zu kaufen. Man hätte dann ja schon Geld ausgegeben. Der Ansporn soll sein, dass dies nicht umsonst war. Zum Glück bin ich noch nie auf diesen Tipp hereingefallen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er funktioniert. Ich würde mir nämlich das Kleidungsstück viel zu klein kaufen, weil man in der Regel erst einmal zuviel will. Die Kilos beginnen zu purzeln und auf einmal schraubt man sein Zielgewicht noch weiter nach unten. Aber bis man dahin kommt... hat man schon längst vergessen, was da für ein Kleid im Schrank hängt. Notfalls kann man es ja weiterverkaufen oder verschenken. Man hat ja Möglichkeiten.

Wie sich nun aber motivieren? Wenn die Motivation nicht da ist, ist sie gewissermaßen weg. Da kann man an der Tür klingeln, soviel man will, es wird keiner aufmachen. Im Leben gibt es eben oft Durchhänger, die die Ernährung und das Gewicht in den Hintergrund rücken lassen. Oder man hat zwischendurch einfach die Schnauze voll. Dann sollte man einfach darauf achten, nicht wieder zuzulegen. Irgendwann steht die Motivation nämlich wieder an der Tür und lacht dich an, als sei sie nie weg gewesen. Und dann geht es weiter. So einfach ist das mit der Motivation!

1 Kommentar:

  1. Meine Motivation steigt, wenn ich mir Food Diarys oder Abnehm-erfahrungs-Videos anschaue. Was ich derzeit mache ist, mit 2 Freundinnen über ein gemeinsames Portal uns gegenseitig zu berichten wie es mit dem abnehmen geht. Ich sammeln Rezepte, Videos, schreiben "Tagebuch" und besprechen unsere Beiträge. Ich kann mich zu einem abnehmerfolg eher hinreißen, wenn ich mein Essen als Food Diary aufnehme. Also nicht nur aufschreiben, sondern fotografieren und filmen.
    Besonders schwer fällt es mir in der Progesteronphase: das ist die 2. Zyklushälfte. da ich keine Pille nehme, habe ich einen unmanipulierten Zyklus und unterliege entsprechend den hormonellen Schwankungen. Ich weiß aber noch wie stark mein Heißhunger und wie groß mein Schweinehund war als ich die Pille nahm. Da bin ich fast tägl. zum Bäcker gegangen um mir was Süßes zu kaufen. Das gute ist: in der 2. Zyklushälfte verbraucht der Körper mehr Kalorien als in der 2. Hälfte. :-) und die 2. kg Wasser verschwinden dann mit der Periode. Das ist da Gute.

    Lg

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