Dienstag, 6. Oktober 2015

Die Basis-Zutaten der SiS-Küche

Bild: eigene
Nun nenne ich ja drei Rezeptbücher von Schlank in Schlaf (SiS) mein eigen. Hin und wieder probierte ich bisher was aus, befand auch, dass es lecker schmeckt und dann verstaubten die Bücher wieder im Regal. Das Problem ist hier eindeutig das Gewohnheitstier, auch bekannt als innerer Schweinehund.

Für meine bisherige Küche brauchte ich keinen Einkaufszettel. Ich habe im Kopf, was ich brauche und plante das Essen so Pi mal Daumen. Ging bisher immer gut und bedeutet wenig Aufwand. Wenn ich aber eine Woche nach Rezept kochen wollte, hieß das, dass ich erst einmal drei Kochbücher nach Rezepten durchblättern und mir die Zutaten extra aufschreiben musste. Soviel Aufwand sei das auch wieder nicht? Nein, sicher nicht, aber mehr Aufwand als bisher und das ist gefährlich. Denn es entspricht nicht der Gewohnheit - ein Abbrechen ist daher sehr wahrscheinlich.

Dauerhaft nach den SiS-Rezepten zu kochen, erfordert also die Etablierung einer neuen Gewohnheit. Dazu gehört zu allererst, dass ich die Rezepte übersichtlich alle zur Hand haben muss und zwar ausschließlich die, die mir auch zusagen. Deshalb habe ich mir die Mühe gemacht, einen Karteikasten mit Rezepten anzulegen. Auf der Rückseite finden sich die Zutaten, auf der Vorderseite die Kochanleitung und die Kennzeichnung, ob es sich um ein Mittags- oder Abendrezept handelt.

Aber warum überhaupt nach Rezept kochen? Erstens kann man natürlich frischen Wind in den alten Trott bringen. Wichtiger ist allerdings, dass man wieder ein Gefühl für die richtigen Portionen bekommt. In meinem Fall ist es tatsächlich so, dass ich überrascht war, wie "wenig" für zwei Portionen benötigt wird - obwohl das doofe Buch immer betont, wieviel man essen dürfe. Danke, für die Klatsche. Ich bin ein Vielfraß. Aber geknicktes Ego mal beiseite: Irgendwo müssen die paar Pfunde zu viel ja herkommen und ein Sprichwort sagt: "Ein leerer Sack steht nicht!"

Mit den Rezepten lernt man also wieder das richtige Maß und wird feststellen, dass es tatsächlich einen Zustand gibt, in dem man satt, aber nicht überfressen ist. Dies liegt unter anderem wohl auch an der Zusammensetzung der Gerichte. Es wird in jedem auf eine ordentliche Gemüseportion geachtet und auf ein gutes Verhältnis zwischen den verschiedenen Nährstoffen.

Aufpassen muss man lediglich, dass man seine eigenen Mengen anpasst. In den Rezepten sind Durchschnittswerte angegeben, aber gerade die Kohlenhydrat- und Eiweißmengen sollten separat berechnet werden, In jedem der SiS-Bücher findet sich eine Anleitung dazu.

Irgendwann hat man schnell heraus, was man im zum Kochen im Kühlschrank haben sollte und das Einkaufszettelschreiben fällt wieder weg.

Die wichtigsten Zutaten sind wohl fettarmer Frischkäse, Magerquark, Schmand/Crème légère/Saure Sahne und Hähnchen-/Putenfleisch. Gemüse kaufe ich viel als Tiefkühlprodukt, weil es durch die Lagerung keine Vitamine einbüßt. Auch körniger Frischkäse findet sich eigentlich immer im Kühlschrank, sowie Naturjoghurt. Damit liegt man sicher nicht falsch.

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