Dienstag, 27. Oktober 2015

Warum ich mein Essen nicht fotografiere

Dass ich im Fotografieren eine echte Lusche bin, habe ich ja bereits erwähnt. Aber selbst wenn ich das Fotografieren hinbekäme, mein Essen könnte ich dennoch nicht ablichten und in diversen Netzwerken einstellen.

Es beeindruckt mich nämlich schon, wie professionell so mancher Hobbykoch zu Gange ist. Da werden Hauptspeisen und Menüfolgen gezaubert, die einen jedes Restaurant vergessen lassen. Wie himmlisch das auch immer angerichtet ist! Wo lernt man sowas?

Als ich meine Schlank-im-Schlaf-Eiweiß-Woche durchgezogen habe, hätte ich die verschiedenen Gerichte, die allesamt lecker waren, gerne fotografiert und veröffentlicht. Allerdings hat man den Speisen das geschmackliche Highlight nicht unbedingt angesehen. Irgendwie sah alles immer pampig und unförmig aus - nicht fürs Kochbuch geeignet. Und Follower konnte man damit sicher auch nicht beeindrucken.

Mein Essen kann ich aber auch aus einem anderen Grund nicht fotografieren. Ich fürchte mich davor, wie viel am Ende des Tages zusammenkommt - vor allem, wenn es mir schwer fällt, mich an das Programm zu halten. Allerdings könnte genau das eine Motivationshilfe sein. Ich muss die Bilder ja niemandem zeigen.

Bildnachweis: FreeImages.com / Leon Nanda

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