Sonntag, 24. Januar 2016

Drei Nudeln für Aschenbrödel

Regelmäßig frage ich mich, warum ich überhaupt Figurprobleme habe. Als "schwere Knochen" geht mein Hüftspeck wohl kaum durch und krank bin ich auch nicht - überhaupt sind es ja wirklich sehr seltene Fälle, in denen der Betroffene wirklich nichts dafür kann. Da muss man schon ehrlich sein.


Wenn ich einen guten Tag habe, formuliere ich die Ursache positiv. Ich lebe nämlich lediglich in der falschen Zeit. In der Steinzeit wäre ich der Hit gewesen! Jawohl! Ich brauche relativ wenig Kalorien, um lange damit auszukommen. Hungersnot? Pfahaha! Da lach ich doch!

Nur habe ich - zum Glück - noch keine einzige Hungersnot erleben müssen. Das heißt, dass die weniger schöne Wahrheit ans Licht kommt.  Sie ist hart und grausam. Ich fresse einfach zuviel. Das kann man nicht beschönigen.

Und obwohl ich nicht dazu erzogen worden bin, immer alles aufzuessen, mache ich es meistens. Ich kann es nicht verstehen, wie man die Hände auf den Bauch legen, dabei stöhnen und behaupten kann: "Jetzt kann ich aber nicht mehr!", wenn da noch drei Pommes, Nudeln oder sonst was liegt. Echt jetzt? Warum sollen denn die drei Nudeln nun nicht mehr gehen? Das ist doch ein schlechter Scherz?

Neuerdings überwinde ich mich, tatsächlich dieses drei oder fünf Nudeln oder auch mehr liegen zu lassen, wenn ich keinen Hunger mehr verspüre. Denn satt bin ich eigentlich nie. Essen geht dummerweise immer. Aber auch wenn es mich wirklich schmerzt, drei Nudeln wegzuwerfen, diese Kalorien summieren sich ja ebenfalls.

Dennoch. Dass man mit drei zusätzlichen Nudeln platzen würde, glaube ich so nicht!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...