Dienstag, 8. März 2016

Abnehmfalle #1: Reste essen

Es ist kein Geheimnis, dass Millionen von Tonnen Lebensmittel im Mülleimer landen - und das, obwohl in vielen Ländern der Erde Menschen (ver-)hungern. Das schlechte Gewissen drückt und man wurde vielleicht auch zum Aufessen erzogen. Aber diese kleinen Reste stellen sich dem Abnehmerfolg in den Weg. Gleich, ob sie sich schon gekocht auf dem Teller oder als "Reserve" im Kühlschrank befinden. Dabei helfen dem hungerndem Kind in Afrika übergewichtige Europäer auch nicht.


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Satt essen und abnehmen
Wenn du abnimmst, solltest du dein Essen planen. Wann gibt es welche Mahlzeiten und welche Mengen benötige ich dafür? Es bietet sich das Kochen nach Rezept an. Erstens kann man so neue und gesunde Rezepte ausprobieren und zweitens bekommt man ein Gespür für die Portionsgrößen. Denn wie heißt es? Ein leerer Sack steht nicht. Ich für mich kann sagen, dass meine Portionen gerne zu groß geraten, wenn ich nach Gefühl einteile.

Man kann ja einfach aufhören zu essen, wenn man satt ist? Leichter gesagt, als getan. Man neigt dazu, Portionen auch aufzuessen und damit mehr Kalorien zu sich zu nehmen, als benötigt werden. Dazu kommt das schlechte Gewissen, Lebensmittel wegzuwerfen, weil man einfach zu viel gekocht hat. Auch die Lebensmittel für später aufzubewahren, birgt für den Abnehmenden Tücken. Reichen die Reste, um wirklich satt zu machen? Oder muss ich noch zu anderen Nahrungsmitteln greifen? Hier ein Rest, dort ein Rest gibt auch eine Mahlzeit? Dabei verliert man die Portionsgrößen ebenfalls schnell aus den Augen oder eine Mahlzeit ist nicht sättigend genug zusammengesetzt. Man nimmt mehr Kalorien als nötig auf.

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Soehnle Digitale Küchenwaage
Abhilfe schafft dabei eigentlich nur die Küchenwaage. Das Auge ist und bleibt einfach unzuverlässig - vor allem, wenn sich der Hunger schon bemerkbar macht. Aber was sind angemessene Portionen? Abnehmprogramme geben die Portionen vor. In den SiS-Büchern ist eine Tabelle enthalten, die auch den BMI berücksichtigt. Je mehr man auf die Waage bringt, umso mehr darf man auch essen. Man kennt das auch von den Weight Watchers. Je mehr man abnimmt, umso weniger "Punkte" dürfen verbraucht werden - die Portionen werden kleiner. Wer ohne Programm und "frei Schnauze" abnehmen will, kann sich im Internet schlau machen, wie groß Portionen eigentlich sein sollten bzw. wie klein. Hier findet sich etwa eine unkomplizierte Übersicht.

Das absolute No-Go bleibt, Reste zwanghaft aufzuessen. Oder etwa die Reste vom Kind. Dabei handelt es sich um teuflische Nebenbei-Kalorien, die sich über ein Jahr aufsummieren. Wenn man nur 100 kcal der Kinderportion täglich "übernimmt", sind das 36 500 kcal im Jahr, was wiederum fast 4 Kilo Fett entspricht!

Wenn du dich an Portionsangaben hältst, schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe. Du führst dich selbst nicht in Versuchung, mehr als nötig zu essen und wirfst auch weniger in den Müll.

1 Kommentar:

  1. Hallo Karin. Die Sache mit dem Abnehmen ist nicht so einfach. Es gibt Gene, es gibt ungesunde Lebensweise. Viele Menschen arbeiten in Büros und sitzen, sitzen, sitzen.. Dann kommt hinzu noch junk food.
    Reste aufessen ist gefährlich. Das kann zur Gewohnheit werden und das Gewicht nimmt zu langsam aber ständig. Meine Großmutter aß immer mit, wenn sie für jemanden kochte. Das bemerkt es selbst.
    Ich aus meiner Erfahrung habe bemerkt, dass wenn ich zu Hause bin, esse ich mehr.
    Um abzunehmen, hilft Sport. Ich gehe ins Fitnessklub. Meine Mutter geht immer zu Fuss zur und von der Arbeit. Abnehmen heisst nicht nur, sich auf Essensgewohnheiten aufzupassen, sondern auch ein aktives Leben zu führen.

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