Dienstag, 15. März 2016

Kalorienreduziertes Kartoffelgratin mit vollem Geschmack

Kalorien lauern an jeder Ecke. Doch meist reichen kleine Umstellungen, um sie abzuwehren, ohne auf seine Lieblingsgerichte verzichten zu müssen. Vor ein paar Wochen habe ich wieder angefangen, Kalorien wie Schäfchen zu zählen. Das ist zwar lästig, aber unvermeidlich. Man verschätzt sich einfach zu leicht. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Eines meiner Lieblingsgerichte ist Kartoffelgratin, das in der Regel recht fett ausfiel. Dabei ist es so leicht, über die Hälfte der Kalorien einzusparen.

Als Beilage zu Schweinefilet etwa mache ich immer eine Auflaufform Gratin für 4 Personen dazu. Doch den Kalorien nach handelte es sich eigentlich nicht mehr um eine Beilage, sondern eine volle Mahlzeit! Mithilfe meiner Rezeptbücher, die mir doch ein Gespür für Portionen und verwendete Mengen näher bringen konnten, habe ich also munter drauf los ersetzt.

Statt 200g Käse zum Überbacken gibt es nur noch 50g, statt Sahne wird Schmand in Wasser glatt gerührt und statt der fettigen Schinkenwürfel gibt es die magere Version, die obendrein noch in kleineren Portionen abgepackt ist. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Statt 2018 Kilokalorien waren nur mehr 988 in die Auflaufform gewandert. Über die Hälfte weniger!

Die einzelne Portion hat sich halbiert. Von 527 Kilokalorien auf 247 Kilokalorien, ohne dass Geschmack eingebüßt wurde. Das Gesamtgewicht fällt zwar natürlich geringer aus, doch nicht so, dass es einen Einfluss auf die Sättigung hat. Eine Portion der fetten Variante kommt auf 294 Gramm, eine Portion der leichteren Variante auf 243 Gramm. Und wir erinnern uns: Das Gratin soll nur eine Beilage sein. Die fehlenden 50 Gramm lassen sich gesünder am Salat aufholen.

In der Zubereitung habe ich nur einen Unterschied festgestellt. Bei der leichteren Variante sollten die Kartoffel unbedingt kurz vorgegart werden (5 Minuten), damit sie nach ca. 45 Minuten im Backofen auch wirklich durch sind. Die fette Variante braucht etwa 60 Minuten bei 180° Grad (Heißluft), weil das Mehr an Käse länger braucht, um sich zu bräunen. Bei beiden Varianten wurde der geriebene Vollfett-Emmentaler verwendet. Man könnte also auch hier noch zur Light-Variante greifen, aber Light-Käse schmeckt einfach fade. Da macht eine kleinere Menge der fetten Ausgabe mehr Geschmack und die Kalorieneinsparung zur Light-Version ist nicht so gravierend, dass sie die Einbuße am Geschmack rechtfertigt.

Rein optisch, denn das Auge isst ja bekanntlich mit, gibt es zwischen den beiden Varianten keinen Unterschied. Noch ein Grund mehr, auf die unnötigen Kalorien zu verzichten.

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