Dienstag, 19. April 2016

Mit diesen Abnehmtipps war schon deine Oma erfolgreich

Uns Europäern geht es überwiegend gut. Zu gut. Regelmäßig werden Statistiken und Studien eröffnet, dass wir immer fetter werden. Und alle paar Jahre gleichen die Kleidungshersteller die Konfektionsgrößen an, um die Frauen nicht zu frustrieren. Ja, meine Lieben, eine 38 heute ist nicht die gleiche 38 wie 1960. Und dennoch hat sich auch 1960 deine Oma schon dafür abgestrampelt.


Abnehmen und auf die Linie achten ist keine neue Erscheinung. Spätestens seit der Nachkriegszeit, in der mit dem wirtschaftlichen Aufschwung auch Unmengen von Essen auf den Tischen landeten, schießen die unterschiedlichen Ernährungskonzepte zur Gewichtsreduktion aus dem Boden. Viel verändert hat sich seitdem nicht. Meistens wird nur das Etikett geändert, um Altbewährtes zu entstauben und wieder in Mode zu bringen.

Ob Schlank im Schlaf, Low Carb oder Detox, im Grunde war alles schon einmal da. Hinter Schlank im Schlaf verbirgt sich nichts anderes als Trennkost, hinter Low Carb eine Eiweißdiät und Detox ist nichts anderes als Heilfasten. Aber hey, wer will schon heilfasten. Das klingt so schal nach abführenden Pülverchen und Verzicht und Kasteiung. Das passt doch nicht zu YOLO und carpe diem. Aber Detox, das klingt dynamisch-damisch und hip. Da bekämpft es sich die Schlacken, über deren Existenz nachwievor diskutiert wird, doch gleich viel leichter. Wobei Detox/Heilfasten ja eigentlich nicht auf die Gewichtsreduktion abzielt, sondern auf die Reinigung des Körpers. Manches davon ist auch ganz brauchbar, weil es schmeckt. Aromatisiertes Wasser zum Beispiel. Mit Ingwer, Zitrone, aber auch mit Beeren-Kräuter-Mix kann man sein Wasser Geschmack verleihen. Manche Kombinationen sollen das Abnehmen befördern, andere die gute Laune, usw.

Auch in Mode ist im Moment das Clean Eating. Weg von künstlichen Zusatzstoffen. Lass alles weg, was Inhaltsstoffe hat, die du nicht verstehst oder die deine Oma noch nicht kannte. Heutzutage gar nicht so leicht, aber man muss ja nicht gleich zum Fanatiker werden. Schon kleine Umstellungen sind ganz hilfreich. Zum Abnehmen sowieso. Denn Süßes ist in der Regel voll mit Stoffen, die keine Sau entziffern kann. Damit fallen viele, viele Kalorien weg und das Gewicht purzelt.

Und damit wären wir bei Omas Abnehmtipps. Es sind genau zwei. Zwei, die aber alles Wichtige sagen. Es gibt kein Aber, es gibt keine Abkürzung, es gibt kein Wundermittel.

Omas 1. Regel lautet: Friss nicht soviel!

Wir sind in der glücklichen Lage, immer und überall Essen zur Verfügung zu haben. Leider liegt darin auch viel Verführung. Denn wenn wir jederzeit essen können, tun wir es auch. Und natürlich knabbern wir keine Karotten oder Kohlrabi. Wir pfeifen uns die Kalorien in einer Dichte rein, die einem Dritte-Welt-Kind einen Zuckerschock verpassen würde. Ohne an der Ernährung zu schrauben, wird es nicht gehen. Nur wer weniger aufnimmt, als er verbraucht, nimmt ab. Deshalb ist die Methode im Grunde auch egal. Denn beim Start bedeutet jede Strategie automatisch eine Kalorienreduktion, die zum Abnehmen reicht.

Omas 2. Regel lautet: Beweg dich mehr!

Daraus ergibt sich die zweite Regel. Manchmal fällt es schon verdammt schwer, weniger zu essen - oder richtiger zu essen. Außerdem sitzen wir viel zu viel in Büros und in Autos herum. Die zweite Schraube heißt also Bewegung. Runter von der Couch und hinein in die Turnschuhe. Man muss kein Hochleistungssportler werden, wichtig ist nur, dass man nicht auf der Couch gammelt. Die Couch zieht nämlich ungesunde Lebensmittel auch an. Sowas wie Chips und Schokolade und Bier und Wein und, und, und.

Beherzige Omas Ratschläge und du nimmst garantiert ab!

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