Dienstag, 13. September 2016

Wenn die Motivation winkt

Letztes Jahr um diese Zeit habe ich einen Blogpost getippt, mit dem ich mich selbst zum Abnehmen zwingen wollte. Ich startete meine ganz persönliche Bikini-Body-Challenge 2016 - ich wollte mich, nachdem ich 2015 Tankinis beim Baden trug, wieder im Bikini wohl fühlen. Das habe ich auch geschafft, allerdings keineswegs in der angepeilten Zeit.


September vor einem Jahr habe ich etwa 2 Wochen motiviert durchgehalten. Dann war mir so ziemlich alles wurscht und ich habe bis Silvester munter zugenommen. Am Rauchstopp hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes zu knabbern. Das habe ich akzeptiert, eins nach dem anderen habe ich mir gesagt.

Neujahr habe ich dann radikal gestartet. Ich habe Zwischenmahlzeiten gestrichen und versucht, einfach weniger zu essen. Allerdings lief das ganze erstmal ziemlich planlos. Erst nachdem ich im Februar begonnen habe, Kalorien zu zählen, ging es richtig steil bergab. So steil, dass ich zur Beginn der Badesaison eine schon wirklich gute Figur im Bikini gemacht habe.

Dann las ich Fettlogik überwinden von Dr. Nadja Herrmann und mein Ehrgeiz wurde geweckt, weiter abzunehmen. Es gibt keinen Set-Point, keine körperliche Einschränkung, die mich an ein "Ist schon okay, aber eigentlich möchte ich weniger"-Gewicht fesseln würden. Ich muss keine Mindestkalorien verzehren, es gibt nichts, was mich am Abnehmen hindert, außer mich selbst. Und so kam es, dass ich noch weiter abnehme und mich mit jedem Kilo weniger wohler fühle.

Ich habe einen Lauf und es gibt kaum etwas, was meine Motivation im Moment dämpft. Mein Leben läuft derzeit in sehr geregelten Bahnen und ich stelle fest, dass die Strategien fürs Nichtrauchen genauso aufs Essen anwendbar sind. Essen aus Frust fällt weg. Das spart mir eine Menge Kalorien.

Allerdings kenne ich auch andere Zeiten und ich weiß, wie schwer es einem fallen kann, sich am Riemen zu reißen. Man macht die alten Fehler, obwohl man es besser weiß, meidet die Waage und geht stattdessen an die Süßigkeiten.  Oft ist es schwer, einen Anfang zu finden. Vor allem, wenn einem Wassereinlagerungen auch noch die Erfolge verschleiern.

Man will zuviel, kämpft gegen schlechte Gewohnheiten und scheitert letztlich, weil man sein Leben einfach auf den Kopf stellen will - das durchzuhalten braucht schon viel Disziplin. Auf dem Kochkatastrophen-Blog jedoch kann man nun nach und nach einsteigen. Marc Winking und Petra Muehring stellen für jeden Tag eine Aufgabe, mit der der Einstieg ins Abspecken definitiv gelingen wird. Es handelt sich nämlich nicht um große Hürden. Man muss es einfach nur tun. Das, was man schon ewig vor sich hinschiebt.

Erst einmal wird das Equipment entstaubt oder angeschafft. Körperwaage, Küchenwaage, Maßband, usw. Auch wenn ich schon mittendrin bin und bereits auf 15 Kilo weniger zurückblicken kann, war ich gestern einkaufen. Weil sich mein Alltag verändert, habe ich mir eine einfache Brotzeitbox von Rotho besorgt sowie eine Box, in der sich Gemüse- oder Obststücke bequem transportieren lassen.

Denn eine Abnehmregel lautet sicher:

Iss nur, was du dir selbst zubereitet hast!

Nun ja, nicht nur. Aber zumindest überwiegend. Denn bei fremdzubereiteten Essen kannst du gar nichts abschätzen. Auch Kantinen- oder Kioskessen hat häufig viel zu viele Kalorien, ohne richtig satt zu machen. Sich seine Mahlzeiten mit zur Arbeit zu bringen, erfordert vielleicht, dass man etwas früher aufsteht. Aber auf der Waage wird man schnell Erfolge sehen.

Jetzt ist der Zeitpunkt, den Strand-Body 2017 in Angriff zu nehmen. Die Aufgaben findest du hier.

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