Direkt zum Hauptbereich

Über mich



"Über mich" - Was soll ich denn da schreiben? Ich bin doch einfach ich, oder? Mit meinen Schrullen, Macken und Selbstzweifel, ob ich das als Mama schon alles richtig hinbekomme.

Aber sonst? Was würde ich auf die Frage "Und was machen Sie so" denn antworten? Nicht viel. Das Familienleben hat mich voll im Griff. Ich tanze zwischen Mamasein von zwei wirklich wundervollen Kindern, Beruf und Selbstverwirklichung hier auf dem Blog hin und her. Immer auf der Suche nach dem Mehr, das das Leben zu bieten hat.

Biografische Details? So wie: Ich bin Mitte der 80iger im schönen Deggendorf an der Donau (Niederbayern) geboren und habe auch die meiste Zeit in dieser Kleinstadt zugebracht. Echt jetzt? Ist doch langweilig. Wer will denn sowas lesen? Ich lese sowas nie. Allerdings würde ich es auch nicht lesen, wenn da zehn Weltmetropolen aufgezählt wären.

Ich sollte mir überlegen, wie du mich gefunden hast. Wahrscheinlich hast du eine meiner Geschichten gelesen und willst jetzt mehr erfahren. Ich glaube, das meiste erfährst du aber eben in meinen Geschichten. Ganz unverfälscht. Nicht so konstruiert wie auf einer "Über mich"-Seite.

In meinen Geschichten ist es völlig unwichtig, dass ich Literatur und Geschichte studiert habe. Ich lebe den ganz normalen Wahnsinn. Irgendwann habe ich mich aus Versehen bei Blogger angemeldet und einen Texteditor gefunden. Seitdem schreibe ich meine Geschichten über das (Familien-)Leben.

Dass ich irgendwann einen "Über mich"-Text verfassen muss, hat mir damals niemand gesagt. Das Leben ist halt kein Ponyhof. Da muss man sich auch solchen Herausforderungen stellen.

Zum Glück sieht es jetzt so aus, als wäre der Text lang genug.
Ich danke dir, dass du bis hier durchgehalten hast!
Aber echt jetzt. Lies lieber meine Geschichten. Die sind besser.

Liebe Grüße
Karin

Kommentare

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Im Rathaus

Weil der Kindergartenausflug an die Grenze zu Österreich gehen sollte, bat die Leitung darum, Ausweispapiere mitzunehmen. Ausweispapiere? Haben wir nicht. Also Zwergnase hat keine. Wir sahen bisher keine Notwendigkeit, ihn auf das Ausland loszulassen. In meiner Vorstellung ließ ich ganz entspannt Fotos von Zwergnase machen, um dann ohne ihn im Rathaus vorstellig zu werden, während er im Kindergarten ist. Gibt schließlich Spannenderes als einen Ämtergang. Um einen Kinderreisepass zu beantragen, muss man das Kind allerdings mitschleifen . Erschien mir beim ersten Durchlesen unsinnig, beim zweiten Mal jedoch schlüssig. Da könnte ja jeder mit einem beliebigen Kinderbild antanzen und Ausweispapiere besorgen! Geburtsurkunde benötigt man auch, aber das ist nachvollziehbar. Was mir etwas lästig erschien, war die Zustimmungserklärung des zweiten Sorgeberechtigten . Ich schlepp doch nicht den Nasenpapa mit aufs Amt. Das kann ich alleine erledigen! Reicht ja, wenn einer von uns warten muss!...

Schäferstündchen - Wenn Eltern miteinander ins Bett gehen

Zeit zu zweit muss man sich als Eltern oft stehlen. Aber man ist ja auch noch Mann und Frau und nicht nur Papa und Mama. Mit der Zeit lernt man, Gelegenheiten sofort wahrzunehmen, ehe der Moment verstrichen ist. Ehe man einen zu tiefen Atemzug des Sprösslings hört und man weiß, er wird gleich rufen. Ja, nur die entschlossenen Entscheidungen führen zum Ziel.  Dabei kommt es vor allem auf eine Verständigung an, die ohne Worte auskommt. Unsere Blicke suchen und finden sich. Sie halten sich einen kurzen Moment fest. Mehr Romantik gibt es nicht. Keine tragische Musik, kein sehnsuchtsvolles Aufstöhnen, keiner ertrinkt in den Augen des anderen, die blau und undurchdringbar wie ein Gebirgssee scheinen. Wir berühren einander nicht, als wir drängend ins Schlafzimmer gehen. Wir sprechen kein Wort, um den Moment nicht zu zerstören. Jeder steht auf seiner Seite des Bettes und zieht sich schnell bis auf ein T-Shirt aus. Gegenseitiges Entblättern wird sowieso überbewertet. Viel zu umständlich...

Auf dem falschen Fuß erwischt

Es ist heiß. Es ist schwül. Für uns gibt es deshalb keine Alternative. Seit ich denken kann, geht es für uns bei Temperaturen über 24°C ins Hengersberger Freibad. Dieses Jahr brauchen wir uns noch nicht einmal mit zu wenig Parkplätzen herumärgern oder dass wir keinen Platz mehr im Schatten eines Baumes ergattern würden. Irgendwie scheinen die Besucher weniger zu sein als sonst. Teil des Kinderbereichsim Freibad Hengersberg Foto: Karin Futschik Man kann nur spekulieren, woran das liegt. Vielleicht an der Renovierung des Hallenbads, durch die Teile des Freibadareals als Baustellenzufahrt abgesperrt sind. Vielleicht, weil das Wärmebecken dadurch nicht nutzbar ist. Vielleicht, weil die Einzelkarte trotz der Einschränkungen wie schon die vergangenen Jahre 4 Euro kostet. Vielleicht, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis bei anderen Bädern inzwischen weitaus besser ist. Wie eh und je habe ich aber eine Saisonkarte, das Wärmebecken vermisse ich nicht. Wichtig sind für mich ledig...