Italien. Sommer, Sonne, Strand und Spritz, garniert mit Meersalz und Tiramisu. Wer sieht sich da nicht in einem schnuckligen Ristorante mit einem rassigen Kellner die Tageskarte diskutieren? Auf Italienisch, versteht sich. Man will ja Land und Leute kennenlernen. Also buchen wir eine Woche Bibione. Generationen von deutschen Urlaubern können schließlich nicht irren. Eine Sprachen-Lern-App ist schnell auf’s Smartphone geladen. Mit nur wenigen Minuten pro Tag fließend Italienisch lernen! Perfekt! Oder: Perfetto!, wie der Landsmann sagen würde. Ich lege einen Account an, klicke mich ein wenig durch das Menü, dann ist die Zeit auch schon wieder rum. Das war ja einfach. Kurz vor unserem Urlaub verstehe ich dann Fragen wie “Wie lange bleiben Sie im Land?", die bei den Grenzkontrollen innerhalb des Schengenraums der EU wirklich äußerst wertvoll sind. Außerdem kann ich nach einer zusätzlichen Decke fragen. Als wir in Bibione aus dem Auto steigen, saugen wir den salzig-fischigen Duft der ...