Letztens habe ich mich mit einer Freundin getroffen. Wir umarmten uns zur Begrüßung und noch bevor wir einander wieder losgelassen hatten, platzte es aus ihr heraus: "Mein Stanley Cup ist endlich da!"
"Wohoo!" Ich hüpfte mit ihr auf und ab. "Ich wusste gar nicht, dass du in den USA Eishockey spielst. Bekommt da jeder im Team einen?" Vom Waschen der Fußball-Trikots der D-Jugend zum Stanley-Cup-Gewinner in der NHL, das musste man erst einmal schaffen. Respekt!
Verwirrt ließ sie mich los. "Waaas? Nein!" Sie wedelte mit einem Fass vor meiner Nase herum. "Den Staaaanleeeey Cup!" Ach, einen Cup. Also... quasi... naja... ein Becher halt. Okay, ein großer Becher. Toll. "Ach so! Sehr schick". Ich nickte bekräftigend. Hoffentlich bemerkte sie nicht, dass ich völlig ahnungslos war.
Sie presste sich den Becher verliebt an sich. "Er ist sooo toll. Wirklich." Sie klappte einen Strohhalm auf und schlürfte. "Man trinkt viel mehr und er hält super warm und kalt. Mit Eiswürfeln sogar bis zu 48 Stunden! " Sie nuckelte noch einmal, sodass ich das Wolperdinger-Markenlogo bestaunen konnte. Na, klar. Ein Stanley Cup eben. Jetzt, wo ich ihn sah, kam er mir doch bekannt vor. "Und was kostet so einer?"
"Der war im Angebot", nuschelte sie in ihren Strohhalm und winkte ab.
Als sie gegangen war, füllte ich meinen 10-Euro-Thermobecher und studierte die Webseite des Herstellers. Der Erwachsenennuckel war ja unbezahlbar! 50 Euro! Für eine Thermoskanne! Wer wollte außerdem eine Brühe saufen, die schon zwei Tage in dem Becher rumsuppt? Man muss wirklich nicht jeden Trend mitmachen!
Ich legte das Handy kurz zur Seite, um mit beiden Händen meinen Becher aufzuklicken. Während ich den Kopf zum Trinken in den Nacken legte, linste ich vorbei auf das Smartphone.
Ah, Mist! Eistee tropfte mir in den Ausschnitt. Mit einem Strohhalm wäre mir das nicht passiert.
Ich wollte das Smartphone schon weglegen, als ich eine Benachrichtigung von Payback bekam.
"Kinder! Wir fahren zum Globus!"
"Wohoo!" Ich hüpfte mit ihr auf und ab. "Ich wusste gar nicht, dass du in den USA Eishockey spielst. Bekommt da jeder im Team einen?" Vom Waschen der Fußball-Trikots der D-Jugend zum Stanley-Cup-Gewinner in der NHL, das musste man erst einmal schaffen. Respekt!
Verwirrt ließ sie mich los. "Waaas? Nein!" Sie wedelte mit einem Fass vor meiner Nase herum. "Den Staaaanleeeey Cup!" Ach, einen Cup. Also... quasi... naja... ein Becher halt. Okay, ein großer Becher. Toll. "Ach so! Sehr schick". Ich nickte bekräftigend. Hoffentlich bemerkte sie nicht, dass ich völlig ahnungslos war.
Sie presste sich den Becher verliebt an sich. "Er ist sooo toll. Wirklich." Sie klappte einen Strohhalm auf und schlürfte. "Man trinkt viel mehr und er hält super warm und kalt. Mit Eiswürfeln sogar bis zu 48 Stunden! " Sie nuckelte noch einmal, sodass ich das Wolperdinger-Markenlogo bestaunen konnte. Na, klar. Ein Stanley Cup eben. Jetzt, wo ich ihn sah, kam er mir doch bekannt vor. "Und was kostet so einer?"
"Der war im Angebot", nuschelte sie in ihren Strohhalm und winkte ab.
Als sie gegangen war, füllte ich meinen 10-Euro-Thermobecher und studierte die Webseite des Herstellers. Der Erwachsenennuckel war ja unbezahlbar! 50 Euro! Für eine Thermoskanne! Wer wollte außerdem eine Brühe saufen, die schon zwei Tage in dem Becher rumsuppt? Man muss wirklich nicht jeden Trend mitmachen!
Ich legte das Handy kurz zur Seite, um mit beiden Händen meinen Becher aufzuklicken. Während ich den Kopf zum Trinken in den Nacken legte, linste ich vorbei auf das Smartphone.
Ah, Mist! Eistee tropfte mir in den Ausschnitt. Mit einem Strohhalm wäre mir das nicht passiert.
Ich wollte das Smartphone schon weglegen, als ich eine Benachrichtigung von Payback bekam.
"Kinder! Wir fahren zum Globus!"
Wer gibt schon 50 € aus, wenn man auch mehrere Hundert Euro für Payback-Punkte ausgeben kann???
3.199 Punkte später sauge ich arktisch kalten Eistee aus meinem Prämienbecher von Lurch.
Wer kann, der kann.

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